7 Tage
7 Lösungen

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Stofftaschen, Körbe, Netze, Hirn!
Plastiksäcke sind eine schlechte Angewohnheit, die leicht zu stoppen ist. Es gibt genügend coole und praktische Alternativen:

  1. Stoffsäcke aus Naturfasern in allen Farben und Strukturen 
  2. Baumwollnetze für offenes Gemüse und Früchte
  3. Einkaufskörbe oder Einkaufstaschen aus Naturmaterialien
  4. Kompostierbare Säcke  nur für spezielle Kompostanlagen ​ geeignet!
  5. Einkaufsbeutel aus Leichtmaterial  
  6. Hirn: Immer daran denken, eine Tragmöglichkeit dabei zu haben!

2

Selber kochen, lokal einkaufen, Zeit!
Wir leben in einer hektischen Zeit, wo das Essen fixfertig aus Plastikboxen kommt. Stress, Gifstoffe in der Verpackung, Konservierungsstoffe, Salz und Zucker in den Fertiggerichten machen uns krank. Kochen Sie selber!

  1. Sparen Sie Verpackung und verzichten Sie auf Fertiggerichte aller Art
  2. Kaufen Sie lokal ein, unverpackte Produkte aus deklarierter Herkunft
  3. Essen für unterwegs zuhause vorbereiten oder Lunchbox dabei haben
  4. Besteck oder Essstäbchen und Trinkflasche immer dabei haben
  5. Bei grossem Hunger in ein Restaurant sitzen und in Ruhe essen
  6. Zeit: Nehmen Sie sich Zeit für eine gesündere Ernährung  ohne Abfall!

3

Sauberes Trinkwasser verlangen!
In der Schweiz gibt es in fast allen Gemeinden sauberes Trinkwasser aus dem Hahn. Abgestandenes Wasser aus Plastikflaschen ist nicht gesünder als Leitungswasser.

  1. Trinken Sie Leitungswasser, Sie sparen Geld, Transport und Verpackung
  2. Haben Sie immer eine Trinkflasche aus Stahl oder Glas dabei
  3. Verlangen Sie auch im Restaurant nach Hahnenwasser
  4. Wenn Süssgetränke, dann selbstgemachte Tees und Sirups
  5. Einfordern: Bürger können in der Schweiz viel bewirken. Kontrollieren Sie regelmässig die Qualität des Trinkwassers und fordern Sie höchste Qualität von Ihrer Gemeinde!

4

Kosmetik und Putzmittel selber machen!
In der Schweiz sind Hygieneartikel mit Mikroplastik immer noch erlaubt. Verzichten Sie auf solche Produkte und wenn möglich auf Produkte in Plastikverpackungen.

  1. Benutzen Sie Blockseifen, sie trocknen die Haut weniger aus
  2. Benutzen Sie statt Shampoo Haarseifen und selbstgemachte Haarkuren
  3. Produzieren Sie Ihre Zahpasta und Crèmes selber: hier!
  4. Produzieren Sie Ihre Putzmittel selber: hier!
  5. Kleider und vieles mehr waschen Sie mit Waschnüssen
  6. Zahnbürsten mit Naturborsten gibt es aus Holz und Rasierer aus Metall
  7. Entgiften: Kosmetika und Reinigungsprodukte sind oft toxisch und werden in dicken Plastikverpackungen angeboten - verzichten Sie auf diesen toxischen Abfall!

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Kleider und Textilien: Reduzieren!
Viele Kleider und Textilien enthalten Kunststofffasern. Beim Waschen werden diese ins Abwasser gespült und werden von den Kläranlagen nicht genügend herausgefiltert .

  1. Verzichten Sie beim Kleiderkauf auf Textilien mit Polyester, Acryl, Nylon, etc
  2. Kaufen Sie wenn möglich kompostierbare Kleider, es gibt lokale  Marken
  3. Verwenden Sie Putzlappen & Tücher aus Naturfasern statt aus Mikrofaser
  4. Outdoor- und  Sportbekleidung gibt es nur selten ohne Plastik
  5. Bei Schuhen auf Naturkautschuk-Sohlen achten. Mer zu Kautschuk hier
  6. Weniger ist mehr: Wir kaufen zu viele Kleider und Schuhe. Entscheiden Sie sich für Qualität vor Quantität

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Verpackung ohne Plastik? Kreativ sein!
Alufolie , Cellophan , Plastikfolie , Ziplock-Plastiksäcke, Tupperware: Wir haben uns angewöhnt, Dinge in Einweg-Materialien zu packen? Warum eigentlich? Oft sind es Hygienegründe, die uns dazu verleiten. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine zu sterile Umgebung nicht gesund ist für Menschen und dass die Einwegverpackungen oft toxisch sind. Also zurück zum Mehrweg!

  1. Verbannen Sie alle gängigen Verpackungsfolien aus dem Haushalt
  2. Bewahren Sie Essensreste in Glasschalen , Einmachgläsern und Keramik auf
  3. Trockene Lebensmittel in Edelstahldosen  oder Gläsern aufbewahren
  4. Backpapier, Bienenwachspapier oder Wachstücher ersetzen alle Folien
  5. Fantasie: Früchte und Gemüse auf der angeschnittenen Fläche auf einen Teller legen, eine Glas- oder Metallschüssel darüberstülpen. Zitrone oder Wurst an angeschnittener Stelle in ein enges Glas stecken. Brot und Gemüse in Stoffbeuteln aufbewahren. Geschenkpapier selber machen!

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Informieren Sie sich. Wissen ist Macht!
Wir leben im Zeitalter der Überinformation und manchmal ist es schwierig an verlässliche Fakten zu kommen. Auch STOPPP hat nicht alle Antworten auf das Plastikproblem.

  1. Besuchen Sie Webseiten wie: Plastic Pollution Coallition , Surfrider , Zero Waste Switzerland
  2. Social Media wie Fecebook , Instagram und Twitter sind sehr ergiebig wenn sie richtig genutzt werden
  3. Informieren Sie sich kritisch über möglichst viele Kanäle von Print bis zu Fachmagazinen
  4. Versuchen Sie Zusammenhänge zu verstehen: Reset , Bund , UNEP
  5. Werden Sie aktiv!