Am 28. Juni wird der Swiss Litter Report offiziell publiziert!

Das Schweizer Fernsehens SRF bringt in der Sendung "Einstein" am 28. Juni
um 22.25 Uhr eine Reportage zu diesem wichtigen Citizen Science Projekt!

Wie viel Abfall liegt an Schweizer Gewässern?
Der Swiss Litter Report (SLR) ist eine nationale Erhebung von Littering-Abfällen an den wichtigsten Gewässern unseres Landes. Durchgeführt wird die Studie, die zugleich auch eine Reinigungsaktion ist, von speziell ausgebildeten Freiwilligen. Der SLR qualifiziert sich als eines der grössten Citizen Scientist-Projekte der Schweiz und wird von Pascal Blarer geleitet - M.Sc. Sustainable Development, mit Publikationen im Bereich  Plastikverschmutzung.

Ziel der Studie ist es, verlässliche Daten über die Umweltverschmutzung durch Plastik zu generieren. Das Citizen Science Projekt wird von STOPPP durchgeführt, mit der Unterstützung des WWF und Hammerdirt. 
  1. Managing Director
  2. Managing Director
  3. Managing Director
Vorläufige Resultate
Zwischen April 2017 und März 2018 haben 150 freiwillige Citizen Scientists abertausende Abfallgegenstände an 100 Standorten eingesammelt und kategorisiert. Neben der Erhebung von Daten wurde damit auch ein grosser Beitrag zur Säuberung unserer Flüsse und Seen sowie  Sensibilisierungsarbeit geleistet. 

Im Diagramm unten sind die Abfallkategorien beschrieben. Plastik ist gesamthaft betrachtet das  am häufigsten gefundene Material. Davon ist der Anteil Zigarettenfilter der mit Abstand grösste. Nur im Winter führten Glasscherben die Rangliste an, was vermuten lässt, dass sich die Menschen eher zum Trinken als zum Rauchen an den Gewässern aufhalten.

WISSENSWERT: Zigarettenfilter sind aus Celluloseacetat. Das ist ein Kunststoff, der viele Jahre braucht, um sich abzubauen. Ein einziger gerauchter Zigarettenfilter kann 7.5 Liter Wasser für Organismen unbelebbar machen. Glas hingegen ist ein für die Umwelt relativ unproblematisches Material, da es nicht wie Plastik chemisch belastet ist, sondern lediglich aus Sand und Farbstoffen besteht. Auch Glas gehört als wertvoller Rohstoff nicht in die Umwelt sondern in das Glas-Recycling.

Übersicht Monat März 2018

Projekt & Ziele

Umwelt reinigen, Daten sammeln und aktiv werden!

Menschen involvieren, Lösungen suchen, Politik und Wirtschaft zum Handeln bewegen!

Der Swiss Litter Report ist die erste schweizweite Erhebung der Belastung von Plastik und anderen Abfällen an den Ufern von Fliessgewässern und Seen.

Die Erhebung umfasst 100 Standorte und findet jeden Monat während eines Jahres statt. 150 Freiwillige sammeln von April 2017 bis März 2018 an einem relevanten Standort Abfallgegenstände ein und ordnen diese mit Hilfe einer Smartphone App (Marine Litter Watch APP) unterschiedlichen Abfallkategorien zu.

Die Daten werden an die zentrale Datenbank der Europäischen Umweltagentur weitergeleitet und der Abfall wird entsorgt. Die erhobenen Daten aller Standorte werden von STOPPP ab dem ersten Monat des Projektes online veröffentlicht und monatlich aktualisiert.

Abschluss des Projekts bildet der SLR-Abschlussbericht, der von wissenschaftlichen Mitarbeitern des WWF und Hammerdirt erstellt wird.
Die gesamtschweizerische Studie soll verlässliche Daten darüber liefern, wie stark die Ufer unserer Gewässer durch Abfälle belastet sind.

Die Erfassung von Daten in der gesamten Schweiz über ein Jahr ermöglicht vielfältige Auswertungen, die als Basis dienen für konkrete Massnahmen.

Die mediale Aufmerksamkeit, die dieses grosse Citizen Science Projekts erregt, soll dazu dienen, die Abfallproblematik in der Schweiz einer breiten Öffentlichkeit als dringlich zu kommunizieren.

Der Swiss Litter Report soll auch relevante Akteure in Politik und Wirtschaft unter Druck setzen und dazu motivieren, Konsum und Abfalldenken hin zu einem kreislauf-wirtschaftlichen Konzept zu entwickeln.

Langfristiges Hauptziel besteht für STOPPP darin, konkrete Massnahmen auszuarbeiten, die schädliche Abfälle von unseren Gewässern fernhalten.
   

Supporting Partners

Ambassadors
Ruedi Bösiger, Estelle Divorne, Jucker Farm, Armin Zöggeler, Gunnar Vogt, Ursula Hess, Alternative Bank Schweiz